
Das ABILE WIEN-SÜD ist eine Außenstelle des ABILE und bietet als solche drei Module der hochqualifizierten Ausbildung (Fachspezifikum, Zusatzausbildung, Weiterbildung) in der Franklschen Psychotherapierichtung an, nämlich:
Diese drei Ausbildungsmodule finden jeweils an einem Samstag Nachmittag von 14 h – 18 h im Cafe-Restaurant „Peter’s Dorf“ in A-2380 Perchtoldsdorf bei Wien, Wiener Gasse 71 (siehe Anfahrts-Plan), statt und werden von Frau Dr. Elisabeth Lukas persönlich geleitet.
Dabei fließt ihre mehr als 30jährige psychotherapeutische Erfahrung ebenso fruchtbar mit ein wie ihre langjährige Praxis als Hochschuldozentin im Fach Logotherapie (sie hat 49 Semester lang Logotherapiekurse abgehalten und insgesamt an 52 Universitäten im In- und Ausland gelehrt). Als ehemalige „Meisterschülerin“ Viktor E. Frankls ist sie mit seinem originären genialen Gedankengut vertraut wie kaum jemand anderer aus der Nachfolgegeneration. Unter Insidern gilt es heutzutage als besonderes Gütesiegel, wenn der Nachweis erbracht werden kann, noch bei Frau Dr. Lukas gelernt zu haben.
In Kleingruppengesprächen von maximal 7 Personen werden die mitgebrachten Beiträge der Supervisanden auf ihre Effizienz überprüft und auf eventuelle Verbesserungsmöglichkeiten hin bedacht. An vorzulegenden Beiträgen werden akzeptiert:
· Falldokumentationen, bei denen die therapeutischen Prozesse so dargestellt sind, dass das konzeptgeleitete Vorgehen und die Kontrolle des Verlaufs sichtbar werden.
· Zusammenfassende Niederschriften von beratend-pädagogisch-seelsorgerlichen Gesprächen, in denen logotherapeutische Elemente mitverwendet wurden.
· Vortrags-/Seminarunterlagen mit logotherapeutischen Inhalten, etwa zum Einsatz in der Erwachsenenbildung, oder (Teil-)Ergebnisse wissenschaftlicher Forschungsprojekte.
Zusätzlich zu den Kleingruppengesprächen ist je Semester eine schriftliche Arbeit einzureichen.
Auf dem Hintergrund des logotherapeutischen Menschenbildes wird keine „Therapie an gesunden Menschen“ inszeniert, was vom psychohygienischen Standpunkt aus eher schädlich wäre und die so wichtige Fähigkeit des angehenden Psychotherapeuten zur Selbsttranszendenz einbremsen würde. Lehrtherapie kann auf bessere Art erfolgen, indem ein „Raum“ geschaffen wird, in welchem Diskussionen über Grundprinzipien optimaler Lebensbewältigung gelauscht werden kann mit der Option, solche Grundprinzipien – wo sinnvoll – selbständig (wenn auch vielleicht modifiziert) ins eigene Leben zu übertragen. Ein solcher „Raum“ wird den Teilnehmern eröffnet, wobei Frau Dr. Lukas durchaus für die Antwortsuche auf individuelle Lebensfragen zur Verfügung steht.
Auch logotherapeutische Selbsterfahrung unterscheidet sich methodisch von den herkömmlichen Selbsterfahrungsstrategien psychologischer Richtungen, weil in der Logotherapie nicht nur Erfahrungen mit der eigenen Lebensgeschichte und Anteile der daraus resultierenden Gefühle bewußt gemacht werden. Es geht vielmehr um eine Schau der "Explikation der eigenen Person" - in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft - und um die "Konfrontation mit dem Logos" (V. E. Frankl), die immer wieder neu zur adäquaten geistigen Stellungnahme aufruft. Es geht um eine Stützung der Teilnehmer beim Erkennen und Bejahen ihres einzigartigen Lebensweges - nicht zuletzt mit Blick auf ihre charismatische Ausstrahlung nach dem Motto: "Wir wirken weniger durch das, was wir sagen, als durch das, was wir sind" (Wolfram Kurz). Verfahrenstechnisch erfolgt die Selbsterfahrung durch das Verfassen einer "geführten Autobiographie", die in einer Kleingruppe von max. 11 Personen besprochen wird.
Beim ABILE WIEN-SÜD kann die Teilnahme an Supervisions- oder Lehrtherapiegruppen für 1 oder 2 Semester, die Teilnahme an einer Selbsterfahrungsgruppe nur für ein ganzes Jahr gebucht werden. Ein Supervisions- oder Lehrtherapie-Semester umfasst 5 Samstag-Nachmittage pro Halbjahr. Versäumte Termine müssen später nachgeholt werden. Das Selbsterfahrungsjahr umfasst 10 Samstag-Nachmittage pro Jahr. Es besteht Anwesenheitspflicht.
Neben der Teilnahme an den Gruppen ist auch die
Buchung von Supervisions- oder Lehrtherapie-Einzelstunden möglich.
Die Kosten betragen (Stand: Oktober 2009):
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Für ein Semester Supervision ………………..…….. |
700,00 EUR |
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Für ein Semester Lehrtherapie ………………...…..… |
500,00 EUR |
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Für ein Jahr Selbsterfahrung ………………….…… |
1.300,00 EUR |
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Für
eine Einzelstunde Supervision od. Lehrtherapie …. |
70,00 EUR |
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Abschluß-Zertifikat / Ergänzungs-Urkunde …………. (Nur
für Personen, die noch mind. 4 Ausbildungs- module
bei Frau Dr. Lukas absolviert haben) |
30,00 EUR |
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Die Gebühren sind nach Erhalt der Rechnung auf das Konto von ABILE WIEN-SÜD bei der Bank Austria Creditanstalt, Zweigstelle Perchtoldsdorf, mit der Nr.: 50239721901 (BLZ: 12000) einzuzahlen.
Bei Rücktritt von einer Anmeldung zur Supervision bzw. zur Selbsterfahrung wird pro Semester eine Stornogebühr in Höhe von 50,00 € (bis 3 Wochen vor Gruppenbeginn) bzw. 150,00 € (danach) fällig. Bei Stornierung einer Anmeldung zur Lehrtherapie ist eine Gebühr in Höhe von 30,00 € zu begleichen.
Bei zu vielen Anmeldungen zu einem Ausbildungsmodul des ABILE WIEN-SÜD haben Personen, die sich in Ausbildung zum „sinnzentrierten Berater“ oder Psychotherapeuten befinden, Vorrang vor Personen, die das Gelernte nicht beruflich nutzen wollen oder können und sich mit der Franklschen Lehre aus privatem Interesse befassen möchten. Auf jeden Fall sind ausreichende Logotherapiekenntnisse nötig, um in ein Ausbildungsmodul Supervision, Lehrtherapie oder Selbsterfahrung einzusteigen.
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